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NRW: Ermittlung der beruflichen Strahlenexposition während der Schwangerschaft

Hinweise: Nach Strahlenschutz- und Röntgenverordnung muss die berufliche Strahlenexposition schwangerer Frauen arbeitswöchentlich ermittelt und der Schwangeren mitgeteilt werden. Diese zusätzlich zur amtlichen Dosimetrie erforderlichen Messungen dienen der vorsorglichen Überwachung des besonderen Grenzwertes von 1 mSv für das ungeborene Kind während der Schwangerschaft ab dem Zeitpunkt der Mitteilung an den Arbeitgeber. Das Tabellenblatt "Dosisbilanz Schwangerschaft" soll die Dokumentation der einzelnen Messungen erleichtern und jederzeit einen aktuellen Überblick über die während der Schwangerschaft gemessene Gesamtdosis geben. Das Tabellenblatt ist für die interaktive Nutzung als Excel-Datei vorgesehen. Für die handschriftliche Dokumentation finden Sie ein anderes Formular mit größeren Feldern auf der Internetseite der Messstelle (www.dosimetrie.de). Benutzung: Bitte tragen Sie nur in die eingerahmten Felder Werte ein, damit die Bilanzierungsrechnung korrekt durchgeführt wird. Beginnen Sie damit, dass Sie im Feld A4 das Startdatum eintragen. Es muss in dem Monat liegen in dem Sie mit den Messungen beginnen. Das Formular stellt daraufhin automatisch die Folgemonate ein. Die Wochen werden jeweils durch das Datum des Montags bezeichnet. Im Feld Filmnummer tragen Sie bitte die Nummer der Filmpackung ein, die Sie für diese Woche vorgesehen haben. Im Feld Ergebnis wird der Dosismesswert eingetragen, sobald Sie diesen von der Messstelle mitgeteilt bekommen. Der Wert muss als Zahlenwert in mSv eingegeben werden (also z.B. 0,1) ohne das Einheitensymbol. Wenn Sie nach Ablauf des jeweiligen Monats auch das Ergebnis des gleichzeitig getragenen amtlichen Films erhalten, tragen Sie dieses bitte in die letzte Zeile für den Tragemonat ein. Die Bilanzierung erfolgt dann so, dass in der letzten Spalte immer die aktuelle Gesamtdosis als letzter Wert angezeigt wird. Für zurückliegende Monate wird jeweils der Wert des amtlichen Films bilanziert und für den aktuellen Monat die wöchentlichen Ergebnisse hinzuaddiert. Auf diese Weise erhalten Sie immer den bestmöglichen Gesamt-Bilanzwert für die bisherige Schwangerschaft. Nach Abschluss der Messungen (das ist in der Regel mit Beginn des Mutterschaftsurlaubs) können Sie das Formular ausdrucken und die Kenntnisnahme durch die Schwangere und den Strahlenschutzbeauftragten dokumentieren lassen. Dieses Dokument nehmen Sie bitte zu Ihren Strahlenschutzakten. Bitte senden Sie das Formular nicht an die Messstelle zurück. Rückfragen bitte an: 0231 / 4502 – 519 Personendosismessstelle im MPA NRW

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Letzte Änderung:
20.05.2019
Veröffentlichungsdatum:
20.05.2019
Veröffentlichende Stelle:
NRW
Kategorien:
Regierung und öffentlicher Sektor Regierung und öffentlicher Sektor
Wirtschaft und Finanzen Wirtschaft und Finanzen
Zeitraum:
-
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Schlagwörter:
beruflich
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