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Gemeindemodellrechnung 2014 bis 2040 - Basis - nach Geschlecht - kreisangehörige Gemeinden - Stichtag

Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens 2014 bis 2040 Rahmen und Methodische Beschreibung Die Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden ist im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen von IT.NRW Geschäftsbereich Statistik durchgeführt worden. Sie stellt eine Anschlussrechnung an die Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2014 bis 2040/2060 dar, die IT.NRW ebenfalls im Auftrag der Staatskanzlei NRW angefertigt und im Mai 2015 veröffentlicht hat. Bei der Interpretation der Ergebnisse derartiger Modellrechnungen ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass sie keine präzise eintreffenden Entwicklungen für die Zukunft abbilden können, sondern als Schätzungen einzustufen sind. Diese Ergebnisse liefern somit ausschließlich eine Orientierung für die Einordnung des zukünftigen Verlaufs der Bevölkerungszahl und -struktur. Für die vorliegende Gemeindemodellrechnung ist keine eigene Annahmenbildung auf Ebene der Gemeinden für die demografischen Komponenten vorgenommen worden, sodass ausschließlich die Annahmenstruktur der Vorausberechnung auf Ebene der kreisfreien Städte und Kreise in diese Modellrechnung einfließt. s. Statistische Analysen und Studien, Band 84, IT.NRW: Als Basis dieser Modellrechnung wurden die Ausgangsbevölkerungen der 373 kreisangehörigen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zum Stichtag 01.01.2014 (Der verwendete Ausgangsbestand zum 1.1.2014 kann bei einzelnen Altersjahren/ Geschlechtern geringe Abweichungen gegenüber dem endgültigen Fortschreibungsergebnis zum Stichtag 31.12.2013 aufweisen) herangezogen. Die Berechnung der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung nach Alter und Geschlecht bis 2040 erfolgt durch eine jahrgangsweise Fortschreibung der Ausgangsbevölkerung indem Geburten und Zuzüge hinzugezählt und Gestorbene und Fortzüge abgezogen werden. Grundlage für die Bewegungsdaten stellen die Geburten und Sterbefälle sowie die Zu- und Fortzüge aus der Vorausberechnung der Bevölkerung in den kreisfreien Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens 2014 bis 2040/2060 dar. Die aus dieser Vorausberechnung hervorgehenden jährlichen Komponenten auf Ebene der Kreise für den Zeitraum 2014 bis 2040 werden in einem Top-down-Verfahren auf die jeweiligen kreisangehörigen Städte und Gemeinden verteilt. Zu diesem Zweck werden gemeindespezifische Anteile von den jeweiligen Kreisergebnissen für alle Komponenten aus einem vergangenen Zeitraum nach Alter und Geschlecht gebildet. Als Grundlage für diese Anteilsbildung wurde der Referenzzeitraum 2009 bis 2013 herangezogen. Da unterstellt wird, dass die gebildeten Anteile keiner Veränderung unterliegen, sind sie über den gesamten Berechnungszeitraum konstant gehalten worden. Z.T. mussten aufgrund von sehr starken Abweichungen, die sich innerhalb des Referenzzeitraums zeigen, Anpassungen bei der Anteilsbildung durchgeführt werden. Neben einer Basisvariante bei der alle demografischen Komponenten (Geburten, Sterbefällen und Wanderungen) einbezogen wurden, ist ebenfalls eine Analysevariante erstellt worden, die keine Wanderungen einbezieht, d.h. es sind hier nur die natürlichen Veränderungen abgebildet. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse für einzelne Gemeinden vor dem Hintergrund der dort existierenden spezifischen Gegebenheiten, wie z.B. Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber und den damit in Zusammenhang stehenden Wanderungsbewegungen mit Bedacht zu interpretieren sind. Darüber hinaus lässt sich bei der Analyse der Ergebnisse feststellen, dass die angewandte Berechnungsmethode zur Ermittlung der kreisspezifischen Anteile in einigen Fällen nicht die derzeitige Entwicklung der einzelnen Städte und Gemeinden aufzeigt. Grund hierfür stellt die aktuelle Entwicklung der Wanderungsbewegungen dar, weil diese vom Wanderungsverhalten des verwendeten Referenzzeitraums z.T. abweicht. Insbesondere die nach Einzelaltersjahren und Geschlecht gegliederten Bevölkerungszahlen sind mit zunehmendem Abstand zum Ausgangsjahr mit einer höheren Unsicherheit behaftet. Es wird aber davon ausgegangen, dass für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit den Ergebnissen der vorliegenden Gemeindemodellrechnung eine Entwicklung abgebildet wird, die i.d.R. für einen mittelfristigen Zeitraum bis zum Jahr 2030 eine gute Orientierung liefert. Die Ergebnisse werden von IT.NRW für alle Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt. Für jedes Jahr der Gemeindemodellrechnung steht eine Excel-Tabelle mit den Geburten, Sterbe-fällen, dem Wanderungssaldo und den Bevölkerungszahlen nach Einzelaltersjahren sowie Altersgruppen und Geschlecht zur Verfügung. Zur Weiterverarbeitung mit einem Tabellen-kalkulationsprogramm kann eine CSV-Datei mit Angaben über Geburten, Sterbefälle, Wanderungssaldo sowie die Bevölkerung nach Einzelaltersjahren (unter einem Jahr bis 80 Jahre und älter) und Geschlecht übermittelt werden. Für weitere Rückfragen oder Datenanforderungen wenden Sie sich bei IT.NRW bitte an: Herrn Guido Winsberg (guido.winsberg@it.nrw.de) bzw. an Herrn Ulrich Cicholas (ulrich.cicholas@it.nrw.de)

Informationen zu den Datendateien:

Offenheit der Lizenz:
Freie Nutzung
Nutzungsbedingungen:
Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
Letzte Änderung:
25.10.2019
Veröffentlichungsdatum:
14.08.2015
Veröffentlichende Stelle:
Landesdatenbank NRW
Kategorien:
Bevölkerung und Gesellschaft Bevölkerung und Gesellschaft
Zeitraum:
01.01.2014 - 01.01.2040
Raumbezug:
-
Schlagwörter:
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