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Hundesteuer

Entwicklung des Hundesteueraufkommens seit 1998.


Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Aufwandssteuer im Sinne des Artikels 105 Absatz. 2 a Grundgesetz (GG). Aufwandssteuern sollen einen besonderen Aufwand, also eine über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfes hinausgehende Verwendung von Einkommen und Vermögen erfassen. Gleichzeitig werden durch die Hundesteuer ordnungspolitische Gesichtspunkte verfolgt, um einer allzu umfangreichen Hundehaltung und den damit verbundenen Verunreinigungen und der erhöhten Gefährdung der Bevölkerung entgegenzuwirken. Aus diesen Gründen erhöht sich auch die Hundesteuer für Zweithunde und weitere Hunde.


Nach der verfassungsrechtlich garantierten Autonomie und Finanzhoheit ist jede Kommune berechtigt, die Höhe der Aufwandssteuer für ihr Gebiet festzusetzen. Die Einkünfte aus dieser Steuer sind nicht zweckgebunden und werden als allgemeine Deckungsmittel zur Erfüllung der städtischen Aufgaben genutzt.

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Metadaten

Offenheit der Lizenz:
Freie Nutzung
Nutzungsbedingungen:
Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
Letzte Änderung:
30.05.2023
Veröffentlichungsdatum:
11.02.2022
Datenbereitsteller:
Stadt Oldenburg (Oldb)
Veröffentlichende Stelle:
Stadt Oldenburg (Oldb)
Kategorien:
Wirtschaft und Finanzen Wirtschaft und Finanzen
Zeitraum:
-
Raumbezug:
-
Schlagwörter:
aufwandssteuer
haushalt-und-steuern
hundesteuer
ordnungspolitisch
verwaltung

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